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Turbulentes Jahr trotzdem erfolgreich

HomepageDer Musikverein Friedingen blickte am Freitag (17.03.17) auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Im Schützenhaus begrüßte der erste Vorsitzende Florian Neurohr die zahlreichen Gäste und blickte in seinem Vortrag auf die Höhepunkte des Vereins im zurückliegenden Jahr. Auf Grund der Kündigung des Dirigenten und der damit verbundenen schwierigen Suche nach einem Nachfolger war der Sommer 2016 eine schwere Zeit, so Neurohr. Jedoch zeigte die Kapelle Zusammenhalt und im Herbst konnte dann auch ein Nachfolger gefunden werden. Die Proben in dieser Zeit wurden u. a. durch Clemens Mayer gestaltet und diese zum Teil als Wunsch-Proben, bei dem auf der Homepage des Vereins über die zu übenden Stücke abgestimmt werden konnte, gestaltet. Im Anschluß gedachte der Verein den verstorbenen Mitgliedern, was die Kapelle mit "Ich hat' einen Kameraden" begleitete. Dem Bericht des Schriftführers, der vom Medienwart Ingo Heidt vorgetragen wurde, waren zahlreiche Veranstaltungen und Auftritte zu entnehmen. Höhepunkt war u. a. der 2-tägige Ausflug zum Lindenbaumfest nach Rheinau-Linx. Dort umrahmte die Kapelle das Fest an Fronleichnam und nahm relativ erfolgreich an den Vereinsspielen teil. Ein Ausflug ins nahe gelegene Straßburg durfte nicht fehlen. In die Zukunft blickend verriet er, dass es neue Ortseingangstafeln geben werde, welche das traditionelle Frühlings- und Dünnelefest bewerben. Außerdem sei der Jahresausflug schon in der Planung fortgeschritten. Edgar Butschle präsentierte im Anschluß in seiner Funktion als Kassier die harten Zahlen und Fakten. Unterm Strich hat der Verein im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet und konnte ein Plus verbuchen. Ihm wurde eine einwandfreie Buchführung durch die Kassenprüfer bescheinigt. Vorstand Neurohr bedankte sich bei allen Gönnern und Helfern des Vereins und betonte auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Zuvor ergriff der stellvertretende Ortsvorsteher Peter Nägele das Wort und hob die gute Zusammenarbeit und die musikalische Leistung des Vereins hervor. Vorausschauend wurden die Termine für die kommenden Feste und das Jahreskonzert im November verkündet. Außerdem wurde Siegfried Förderer für 40 jährige passive Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Marlene und Lisa Fendrich ausgezeichnet. Den besten Probenbesuch konnte Julia Görz nachweisen. Sie hatte keine Probe verpasst. Der Verein zählt derzeit 58 aktive, 41 passive Mitglieder und 72 Ehrenmitglieder.

Helden unserer Kindheit

DSC 0928Unter diesem Motto stand der Fasnachtssonntag, der mit einem Umzug durchs Dorf, geführt von der Vertreterin des Narrenpolizisten, begann. Unterwegs wurden die Narren eingesammelt und die verkleideten Gruppen trafen sich dann in der Schloßberghalle. Der anschließende Wettbewerb um das beste Kostüm und die Narrenbaumversteigerung umrahmte die Narrenkapelle. Letztlich gewann die Gruppe "KISS" knapp vor "Elvis und Minnie". Mit der Auswahl des nächstjährigen Mottos "Allefänz - mir mache was ma welle" war der Sonntag dann unterhaltsam zu Ende gegangen. Vorsitzende Carmen Mayer zog noch Bilanz und mußte einige Verletzte unter den Häs-Trägern beklagen. Am Dienstag werden dann gegen Abend die Narrenbäume abgesägt und die Fasnacht verbrannt.

Ein halbes Jahrhundert!

Zwischen schmutzigem Dunstig und Fasnachts-Samstag durfte der Musikverein seinem langjährigen Mitglied Jürgen Bechler zum 50. Geburtstag gratulieren. Am Abend ging es gemeinsam mit dem Narrenmarsch in die Fest-Lokalität. Vorstand Florian Neurohr fand trotz fasnächtlichem Stress noch die Zeit, eine Büttenrede zu schreiben und überbrachte auf diese Art die Glückwünsche des Vereins. Geschenke sollten natürlich nicht fehlen und so wurden dem Jubilar Geschenke in flüssiger und fester Form überbracht. Eine Ehrentafel gabs dazu noch obendrauf. Die gut gefüllte Gaststätte wurde vom Musikverein dann bestens durch ein Wunschkonzert seitens des Geburtstagskinds unterhalten. Der Musikverein dankt dem Jubilar für die Einladung und die hervorrangende Verköstigung.

Samstig in Singen...

DSC 0921In den "Bunten-Abend-freien-Zeiten" ist es nun Brauch, dass es den Musikverein nach Singen zieht. Nachdem uns da Taxi am morgen in Friedingen arg warten lies, trafen wir dann doch noch halbwegs rechtzeitig in Singen ein. Dort angekommen, marschierte die Narrenkapelle beim Haus-und Hoflieferant ein und wurde bestens verköstigt. In Marschformation ging es nun zum Heikorn, wo wir auch auf die Kä-Stock trafen. Musikalisch ging es die Treppen hinauf und durch die verschiedenen Modeabteilungen. Schließlich verabschiedete sich die Kapelle Richtung Rathausplatz. Dort ging es dann als Startnummer 18 gemeinsam mit den Hexen und den Kä-Stock durch die Singener Innenstadt. Bei bestem Wetter waren die Straßen eng und das Publikum zahlreich. Wieder am Rathausplatz angekommen, waren die letzten Startnummern noch nicht los gelaufen. Das närrische Treiben fand dann seinen Abschluß im Zelt der Feuerwehr, wo es feucht-fröhlich zu ging.

Büro des Ortsvorstehers noch geschlossen...

DunstigkleinPünktlich um 9 Uhr versammelten sich die Narren, also die Narrenzunft Kä-Stock, Fanfarenzug, Narrenkapelle, vor dem örtlichen Rathaus, um es in Beschlag zu nehmen. Stellvertretender Ortsvorsteher Peter Nägele ließ wissen, dass an diesem Tag erst am Abend Sprechstunde für die Bevölkerung sei und zudem kein Narren-Asyl gewährt werden könne. Unter heftigen Protesten öffnete er schließlich doch seine Pforten und ließ die versammelte Narretei ein. Nach einem amüsanten Wettkampf zwischen stellv. Ortsvorsteher und der Vorsitzenden des Narrenvereins mußte er sich schließlich geschlagen geben und übergab das Zepter für die Fasnachtszeit an die Narren. Nach dem also das Rathaus gestürmt war, zog es die Narren weiter zur Grundschule. Mit fetziger Musik und viel Hexentreiberei wurden die Kinder aus den "Fängen" der Lehrerschaft befreit. Letztlich stattet man auch noch dem Kindergarten einen Besuch ab. Die Narrenkapelle zog es dann ins "kleine Probelokal" wo man sich zu Speis und Trank traf. Als nächstes stand der Narrenbaumumzug auf dem Fahrplan. Startend beim Vorstand der Narrenkapelle zog man durchs Dorf und platzierte den Narrenbaum fachmännisch an der Halle. Dieses Jahr durften auch die Kinder Narrenbäume stellen, die man derzeit am Narrenbrunnen bewundern kann. Zur Aufstellung zum Hemdglonker traf sich die Narrengemeinde dann am Gasthaus Kranz und zog angeführt von der Narrenpolizistin dann gemeinsam in den Schloßberghalle ein. Der Hemdglonker wurde dann an der Bar und beim Tanz gefeiert. Die Narrenkapelle macht heute eine kurze Pause und wird am Samstag in Singen wieder mit dabei sein.

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