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Diesen Sonntag gibt es die zweite Auflage des Musikflashmobs, bei dem die Blasmusiker zuhause am Fenster, auf dem Balkon, auf der Terasse punkt 18 Uhr ein ausgewähltes Stück spielen. Nach "Freude schöner Götterfunk" ist nun das Stück "Von guten Mächten wunderbar geborgen" ausgewählt worden. Der MVF nimmt dieses Mal auch daran teil. Natürlich jeder einzeln und von zu Hause.

Aus Führsorge und weil die Stadt Singen ihre eigenen Veranstaltungsgebäude schließt, findet nun vorerst keine Probe mehr statt. In der Vereinsgeschicht dürfte das ein Novum sein. Hoffen wir, dass die Sache schnell ausgestanden ist und wir wieder der Blasmusik fröhnen können. Und zwar der selbst gemachten!

DSC 2687IMG 20200223 WA0013Der bunte Abend am Fasnachts Samstag füngte sich nahtlos an den SchmuDo an. Die Narrenkapelle begleitete das prall voll gefüllt Programm bis nach Mitternacht. Ingesamt 18 Programmpunkte hatten die Kä-Stock aufzubieten. Die befreundete Narrenzunkft aus Radolfzell schickte zudem die bekannten "Froschen" in die Schlossberghalle. Tänze, Sketche und unterhaltsame Musik machten den Abend kurzweilig und sorgten für eine restlos ausverkaufte Halle. "Öschis" Büttenrede offenbarte nicht nur, dass manch ein Instrument am Fasnacht verloren geht und glücklicherweise wieder auftaucht, sondern auch die Vormachtstellung Friedingens. Hausen, Beuren und selbst Steißlingen würden eingemeindet und müssten Frondienste leisten. Selbst ein neues Ortswappen war angedacht. Fasnächtliche Vorstellungen! Ein gutes Stück nach Mitternacht fiel dann der letzte Vorhang und die Bar öffnete ihre Pforten.

Doch kaum war der Samstag mit Narri, Narro vorüber, startete der Sonntag mit dem obligatorischen Umzug um 14 Uhr an der Schlossberghalle. Die Narrenpolizei leitete die Kapelle und die Narrengruppen durchs Dorf um dann in die Halle zur Maskenprämierung einzuziehen. Insgesamt acht Gruppen stellten sich der Bewertung. Nachdem der Musikverein das diesjährige Motte "Rot, Gelb, Blau" vorgegeben hatte, belegte man dieses Jahr Platz 5. Das Motto für die kommende Fasnet konnten die Gäste aus drei Vorschlägen auswählen. Somit geht es in der kommenden fünften Jahreszeit einmal rund um die Welt. Für die Narrenkapelle geht somit die wilde Zeit zu Ende. Als nächstes steht die Generalversammlung am 06.03.2020.

DSC 2737 1Am 06.03.2020 fand im Schützenhaus in Friedingen die jährliche Generalsversammlung des Musikvereins statt. Es gab Interessantes aus dem vergangenen Vereinsjahr zu berichten, außerdem standen Wahlen und einige Ehrungen an.

Vorsitzender Florian Neurohr eröffnete die Veranstaltung um 20 Uhr und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Er blickte u. a. auf ein erfolgreiches Frühlingsfest, ein ebenso gelungenes Dünnelefest und auf ein tolles Konzert zurück. Danach gedachte der Verein seinen verstorbenen Mitgliedern. Der Medienwart Ingo Heidt berichtete insgesamt über 26 Ereignisse. Vom Jahresausflug bis zur Gründungssitzung des Fördervereins war der Verein im vergangenen Jahr überaus aktiv. Die Öffentlichkeitsarbeit findet verstärkt in den sozialen Medien statt, wo es eine rege Beteiligung Interessierter gibt. Hierbei spielen immer mehr Messengerdienste eine Rolle. Anfang Februar wurde zudem die Gründungssitzung zur Grundsteinlegung eines Fördervereins abgehalten. Hierbei wurden Christian Heinzle, Andreas Strehler und Vroni Glaw in die Vorstandschaft gewählt. Kassier Edgar Butschle berichtete unterm Strich von einem leichten Plus. Zwar konnte der Verein durch Einnahmen aus dem Verbandsjubiläum Sondereinnahmen verbuchen, musste im Gegenzug jedoch auch einen deutlichen Betrag an das Finanzamt abführen. Ein Umstand, der sich durch den Förderverein im laufenden Jahr ändern wird. Nach einem kurzen Ausblick auf das musikalische Jahr, wurden verdiente Mitglieder geehrt. Das silberne Leistungsabzeichen erhielten Hugo Hölzle und Luis Werkmeister. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Simon Nägele, Julia Goerz, Mike Bruttel, Jochen Schönenberger und Marius Ulsamer eine Nadel ans Revers. Bereits 30 Jahre sind Christian Heinzle und Christian Bohnenstengel aktiv. Die passiven Mitglieder Rolf Eder und Ralf Koppenhöfer wurden für 40 Jahre geehrt. Den besten Probenbesuch hatte einmal mehr Wolfgang Glaw. Die Vorstandschaft wurde in diesem Jahr neu gewählt. In ihren jeweiligen Ämtern wurden Florian Neurohr (1.Vorsitzender), Stefan Mattes (2. Vorsitzender), Edgar Butschle (1. Kassier), Christian Bohnenstengel (2. Kassier), Clemens Mayer (Schriftführer), Ingo Heidt (Medienwart), Alex Ulsamer und Christian Heinzle (beide aktive Beisitzer) und als passive Beisitzer Tobias Knoll und Thomas Werkmeister wieder gewählt. Neu besetzt wurde das Amt des Jugendleiters durch Moritz Denzel und Jochen Schönenberger wurde als aktiver Beisitzer gewählt. Die Vorstandschaft erfährt so erneut eine Verjüngung und bildet sehr gut die Altersstruktur der Kapelle ab. Der alte und gleichzeitig neu gewählte Vorstand F. Neurohr gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen und beendete die Sitzung, wobei die Kapelle noch zwei Stücke zum Besten gab.

DSC 2683Die närrische Zeit ist da und startete in Friedingen mit der Befreiung des Rathauses. Die versammelte Narrengemeinde samt Fanfarenzug und der Narrenkapelle erlebte im Rathaus die Geburtsstunde der Partei Bundes-Friedingen 2020. Wie Heinrich der Brugvogt von Friedingen bekannt gab, übernimmt diese Partei mit Wirkung zum Schmutzigen Dunstig das Rathaus und repräsentiert nun die Gemeinde bis zum 26.02.2020. Mit den Parteifarben Blau, Rot, Gelb (getreu dem diesjährigen Motto) und der vorübergehenden Ortshymne "Rätätä" ist der Grundstein gelegt. Zur Parteivorsitzenden und gleichzeitigen "Ersten Frau im Ort" wurde Carmen Mayer ernannt. Somit sind die politischen Verhältnisse in Friedingen geklärt und das ganz ohne Wahlen oder Parteigeklüngel. Die Narrenkapelle samt Fanfarenzug ließen zu dieser Feierstunde selbstredend ein gemeinsames "Rätätä" erklingen. Nachdem das Rathaus dann nun ganz in Hand der Narren war, wurden sowohl die Kinder der Grundschule, wie auch des Kindergartens ebenso befreit. Das Narrenbaumstellen am Nachmittag ging leicht von der Hand (der Wind hatte ein Einsehen) und mit Einbruch der Dunkelheit zog die Narrengemeinde angeführt vom MVF zum Hemdglonker in die Schlossberghalle ein. Am Samstag bei bunten Abend darf man dann gespannt sein, was die neu gegründete Partei in ihrem Wahlprogramm stehen hat.

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