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Nahezu pünktlich verlies der Narren-Express samt Fanfarenzug und Musikverein um 17 Uhr Friedingen. Keine 50 Meter später schon der erste Stop! Standen doch an der Bushaltestelle ganz verloren ein Paar Hexen und warteten sehnsüchtig auf den Linienbus. Kurzer Hand wurden sie in unseren Bus verfrachtet und nach einem kleinen Stop in Steißlingen, waren dann alle an Bord. In Orsingen angekommen gings direkt ins große Festzelt. Zumindest für die, die keine Getränke mitführten ;-) Nach kurzer Erkundung der Lage machte sich die Narrenkapelle dann auf zum Aufstellungsplatz. Als Nummer 10 ging es dann zügig los. Nicht für alle im Gleichschritt, aber zumindest annähernd. Der gut besuchte Umzugsweg war relativ schnell gemeistert und wir kehrten wieder am Ausgangspunkt ein. Da sich das Partyzelt rasch extrem füllte, zogen eine Narrenmusikanten weiter und sorgten in der ein oder anderen Kneipe gemeinsam mit Musikern anderer Kapelle für lautstarke Unterhaltung. Es ist überliefert, dass sogar richtige Töne dabei gewesen sein haben sollen! Kurz vor Mitternacht war dann der Zauber auch schon wieder vorbei und es ging Richtung Heimweg, sofern man sein Instrument wieder gefunden hatte...

homepagekonzert2017kleinZum Jahreskonzert unter dem Motto "In 80 Minuten um die Welt" lud der Musikverein Friedingen am vergangenen Sonntag seine Gäste ein. Um 11 Uhr startete die Reise quer über den Globus. Nachdem die Gäste - mit persönlicher Begrüßung durch die Vorstände und einem Glas Sekt - in der Schloßberghalle platz genommen hatten, eröffnete die Kapelle den Sonntag mit dem Konzert Marsch "Salemonia" die Reise. Der Start (Salem-Deutschland) war also geglückt. Nächster Halt: die Schweiz! Mit dem Glacier Express bewältigten die Zuhörer musikalisch die Zugstrecke von Zermatt nach St. Moritz. Von Elvira Neidhart wurden die Gäste dann informativ auf die Flugreise nach Nordamerika bzw. New York mitgenommen. Im Stück "Queens Park Melody" wird auf wundervolle Weise musikalisch ein Spaziergang durch den selbigen unternommen. Nahezu Nonstop begab sich dann die Kapelle auf die Reise nach Afrika. Mit Hightlights aus dem Film "König der Löwen" wurden eindrucksvolle Stimmungsbilder durch die Kapelle vermittelt. Auf Afrika folgte Asien. Genauer ein "Tokyo Adventure". Fernöstliche Klänge drangen durch die Schloßberghalle und erzeugten eine asiatische Stimmung, die durch passende Bilder per Leinwand, wie das ganze Konzert über, begleitet wurden. Mit "Indien Fire" ging es wieder zurück nach Amerika. Die Musiker nutzten ihr Instrument mal anders und erzeugten so ein Gefühl für den Wilden Westen. Nach diesem aufregenden Stück ging es mit dem "St. Louis Blues" dann in die Südstaaten und gleichzeitig etwas gemächlicher zu. Die Zuhörer wollten unbedingt die Reise verlängern und spendeten soviel Applaus, dass erst zwei Zugaben mit der "Annen-Polka" und "Land of Hope and Glory" die Rückreise nach Friedingen erträglich machten. Zwischenzeitlich war die Reise durch einen wichtigen Zwischenstopp unterbrochen worden. Verbandspräsident Johannes Steppacher verlieh Marius Hubenschmid das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze und Julia Goerz Selbiges in Silber. Eine besondere Ehrung erhielten Wolfgang Glaw und Manfred Bolduan. Beide wurden für 50 Jahre aktive Tätigkeit im Verein geehrt. Stefan Mattes durfte sich für 20 Jahre die Ehrennadel anheften lassen. Marlene und Lisa Fendrich erhielten die Auszeichnung für 10 Jahre. Dieser Auszeichnung schloß sich Vorstand Neurohr im Namen des Vereins an und übergab u. a. den beiden "50 Jährigen" je eine Fotoleinwand und einen Reisegutschein. Der enorme Zuspruch aus der Bevölkerung und der lohnenswerte Probeneinsatz zeigen, dass der Musikverein Friedingen unter der Leitung von Daniel Bölli, auf dem richtigen Weg ist. Oder wie zu hören war: "Eine Klasse besser!"

Der Sommer wird heiß und durch das Jubiläumsfest des Blasmusik Hegau-Bodensee wirds noch heißer!

jungmusikerausflug 1 20171006 1392869173Der musikalische Nachwuchs des MV Beuren und des Musikvereins Friedingen brach am 22.09.17 gemeinsam mit sechs Betreuern auf ins Allgäu. Ziel war die Jugendbildungsstätte des deutschen Alpenvereins in Bad Hindelang. Der Freitag Abend wurde zum einchecken, gemeinsamen Abendessen und dem toben im Boulderraum genutzt. Ebenso wurde das "Airhockey" und der Tischkicker sofort in Beschlag genommen. Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück gestärkt nach Oberjoch. Mit der "Iselerbahn" gings auf den den Berg. Zu Fuß dann nach Schattwald über den Schmugglersteig. Die Tour beinhaltete verschiedene Stationen mit zu lösenden Aufgaben sowohl als Schmuggler wie auch als Grenzwächter. Nach einem ausgiebigem Vesper ging es wieder nach Oberjoch und dort zum Bogenschießen bei den Berg-Indianern. Den Abend hatten die Kinder dann zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück am Sonntag ging es auf dem Heimweg noch ins Inatura Museum in Dornbirn. Im Mittelpunkt steht dort das "Ausprobieren, Spielen, Erleben und Begreifen". Die Jugendlichen hatten tolle Tage, bei bestem Wetter.

Probenarbeit

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